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Brutmaschinen – Gesunde und glückliche Küken brüten

Vor vielen Jahren war es üblich, dass Lege- und Bruthennen das Ausbrüten und die Aufzucht von neuen Eiern übernahmen. Es war ganz natürlich, dass Landwirte nicht eingreifen mussten und dennoch eine stattliche neue Generation von legefreudigen Hühnern bekam. Heute sieht das leider ein wenig anders aus, denn durch den steigenden Anspruch an hohe Legeleistungen und die Zucht haben viele moderne Hühnerrassen den natürlichen Brutinstinkt verloren. Daher müssen Landwirte einschreiten und die Aufzucht in die eigenen Hände nehmen. Eine Brutmaschine ist nun unverzichtbar, um die Eier auszubrüten. Doch worauf kommt es bei Brutmaschinen an?

Brutmaschinen Empfehlung


Was sind Brutmaschinen?

Bereits seit einigen Jahren sind Brutmaschinen gang und gäbe. Sie wurden aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, da immer weniger Hühner den natürlichen Brutprozess übernahmen. Die Eier verkamen undBrutmaschinen kaufen  die nächste Generation von Hühnern ließ auf sich warten. Genau hier sollten die Brutmaschinen eingreifen, denn durch modernste Technik kann das Ausbrüten der Eier selbstständig übernommen werden. Der Brutapparat bietet den Eiern einen komfortablen und warmen Liegeplatz, bis diese zum Schlüpfen bereit sind. Dabei können nicht nur Hühnereier in Brutmaschinen ausgebrütet werden, sondern viele unterschiedliche Vogelarten. Der große Vorteil der Brutmaschinen ist, dass Sie mit technischer Genauigkeit die Eier perfekt ausbrüten und hervorragende Brutbedingungen schaffen.


Das Ausbrüten im Brutapparat

Brutmaschinen sind nichts anderes, als mechanische Hühner. Das bedeutet, um das Ei ausbrüten zu können, müssen die natürlichen Abläufe der Bruthenne imitiert werden. Damit das möglich ist, kommt eine ausgefeilte Kombination aus Raumfeuchtigkeit und Wärme zum Einsatz. Schnell entstehen in den Brutmaschinen nahezu identische Werte wie in einem Brutnest. Sicherlich klingt der Ablauf sehr einfach, doch es handelt sich um einen komplexen Vorgang. Zunächst werden die befruchteten Eier direkt nach dem Legen aus den Nestern der Hennen entnommen und in die Brutmaschinen befördert. Je nach Modell und Funktionsumfang füllen Landwirte ein Wasserbecken unterhalb der Legefläche mit Wasser. Das Wasserbecken sorgt anschließend für die perfekte Luftfeuchtigkeit.

Sobald die Brutmaschine eingeschalten wird, beginnt diese mit der Arbeit und steigert die Temperatur im Innenraum. Natürlich ist es notwendig, dass Sie regelmäßig die Temperatur überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Wichtig ist, dass eine konstante und gleichbleibende Wärmeeinwirkung stattfindet. Ein weiterer essenzieller Punkt ist, dass Sie die einzelnen Eier in regelmäßigen Abständen vorsichtig wenden. Der gesamte Vorgang in der Brutmaschine dauert meist zwischen 20 und 22 Tagen. Dabei muss der Brutprozess ständig überwacht werden, denn nach der Brutzeit ist es Ihre Pflicht, den schlüpfenden Küken den Schlupfvorgang zu erleichtern, diese aber auch nach dem Verlassen der Eihülle direkt aus dem Apparat zu entfernen und die Aufzucht einzuleiten.


Die richtige Temperatur für die Eier

Küken

Die Temperatur spielt die wichtigste Rolle, denn die Eier benötigen Wärme, um sich entwickeln zu können. Zunächst dürfen nur Eier in den Brutapparat, die allerhöchstens fünf Tage alt sind. Nun ist es wichtig, dass Sie die Eier langsam an die Temperatur im Inkubator gewöhnen. Die Temperatur sollte zwischen 37,5 und 38 Grad liegen und konstant gehalten werden. Eine Abweichung von 0,25 Grad nach oben oder unten ist für die meisten Eier kein Problem.

Außerdem sollten Sie etwa drei Tage vor dem Schlüpfen die Temperatur um 0,2 Grad senken. Der Grund ist, dass die Küken im Ei nun eine hohe Eigenwärme abgeben. Außerdem wird in vielen Fachliteraturen empfohlen, die Eier täglich zu kühlen. Das ist logisch, denn auch in der Natur verlässt die Henne das Nest, wodurch die Eier abkühlen. Das können Sie durch das Herausnehmen der Eier für 15 bis 20 Minuten erreichen. Unbedingt notwendig ist es aber nicht, denn der gesamte Vorgang ist recht aufwendig.

Aber nicht nur die Temperatur ist im Auge zu behalten, sondern die Brutmaschinen müssen auch über eine ausreichende Luftfeuchtigkeit verfügen. Diese sollte zwischen 55 und 65 Prozent liegen. Bei den meisten Brutmaschinen können Sie die Luftfeuchtigkeit eigenhändig einstellen. Zusätzlich sollten Sie sich mit der Belüftung befassen. Der Grund ist, dass stetig Sauerstoff über die Schale ins Ei gelangt. Fehlt nun der frische Sauerstoff, kann das den Entwicklungsprozess stören. Deshalb nur Brutmaschinen kaufen, die eine Sauerstoffzufuhr gewähren. Zum Beispiel über Lüftungsschlitze.


Der perfekte Platz für Brutmaschinen

Bevor Sie die Eier in die Maschine geben können, müssen Sie für einen guten Stellplatz sorgen. Dieser ist die Basis für das erfolgreiche Brüten. Achten Sie beim Stellplatz darauf, dass konstant eine Außentemperatur von 21 bis 24 Grad herrscht. Ständige Schwankungen führen bei den Eiern zu Schäden. Auf keinen Fall sollten Sie den Apparat in die Nähe vom Fenstern aufstellen.

Auch direkte Sonneneinstrahlung ist fatal und führt zum Absterben der Embryos. Vor der ersten Nutzung und beim Brutmaschinen kaufen sollten Sie sichergehen, dass das Gerät einwandfrei funktioniert. Überprüfen Sie alle Funktionen und schauen Sie sich das Gerät ganz genau an. Bevor Sie die Eier einlagern, füllen Sie das Wasser in die spezielle Wanne ein. Natürlich nur, wenn Ihr Brutapparat diese Funktion bietet. Legen Sie die Eier direkt hinein und steigern Sie langsam die Hitze. Dadurch gewöhnen sich die Eier daran und es kommt nicht zu einem plötzlichen Temperaturschock.


Stetig und ständig drehen

Das Drehen der Eier ist essenziell und verhilft zu einer gleichmäßigen Entwicklung. Am besten markieren Sie die Schale vorher mit einem Bleistift, damit Sie immer ganz genau wissen, welche Seite Sie wenden müssen. Es ist am einfachsten, wenn Sie auf jedem Viertel der Eier die Zahlen 1 bis 4 aufbringen. Sobald Sie ein Ei vergessen haben, sehen Sie das sofort, denn alle Eier müssen mit derselben Zahl nach oben liegen. Gerade bei einer großen Menge Eier ist das sehr sinnvoll, denn leicht übersehen Sie ein Ei, welches sich nun nicht richtig entwickelt. Ansonsten müssen Sie die Eier mindestens dreimal am Tag drehen. Gedreht werden diese vom Tag 1 bis Tag 17. Das Drehen ist lebenswichtig, denn sobald Sie das Drehen vergessen, klebt der Embryo an der Membrane der Innenschale fest.


Ein wenig Geduld

Das Ausbrüten der Eier ist keine Sache, die innerhalb weniger Stunden oder Tage abgeschlossen ist. DerKunstbrut Embryo benötigt seine Zeit, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Auch die besten Brutmaschinen können dies nicht beschleunigen. Ein Hühnerei benötigt etwa 20 bis 22 Tage, bis es ausgebrütet ist. Sollte das Ei nach dem 23. Tag noch immer nicht geschlüpft sein, können Sie ziemlich sicher davon ausgehen, dass sich das Ei nicht richtig entwickelt hat. Um die perfekte Brutumgebung zu schaffen, sollten Sie den Eiern die nötige Ruhe schenken.

Ab dem 17. Tag ist es nämlich nicht mehr notwendig, dass Sie die Eier wenden. Stattdessen lassen Sie jene vollkommen in Ruhe. Füllen Sie nur das Wasser nach oder tauschen Sie Glühbirnen aus. Selbstverständlich müssen Sie auch die Temperatur kontrollieren. Ab dem 19. Tag sollten die Küken langsam beginnen, die Schale aufzuritzen. Sobald das Küken geschlüpft ist, sollten Sie noch etwas warten. Erst, wenn der Flaum komplett getrocknet ist, können Sie das Küken herausnehmen und in den Brutkarton umquartieren. Hier sollte eine Temperatur von 35 Grad herrschen.


Brutmaschinen kaufen – Worauf ist zu achten?

Brutmaschinen kaufen ist kein Vorgang, den Sie nach wenigen Minuten abschließen können. Sie sollten sich Zeit nehmen und sich mit den unterschiedlichen Aspekten befassen. Immerhin geht es um die Gesundheit Ihrer Küken sowie einem stetigen Fluss von neuen Legehühnern. Heute gibt es viele unterschiedliche Brutmaschinen, die durch diverse Techniken, Größen und Möglichkeiten überzeugen. Worauf es beim Brutmaschinen kaufen ankommt, zeigen wir Ihnen.

 

Größe:

Bevor Sie ins Detail gehen und sich mit den technischen Eigenschaften der Brutmaschinen beschäftigen, müssen Sie sich über die Größe Gedanken machen. Die Größe des Apparats ist davon abhängig, wie viele Eier Sie zur gleichen Zeit ausbrüten wollen. Natürlich ist die Größe auch von der Legeleistung der Hühner abhängig. Besitzen Sie also nur wenige Hühner, die nur einige Eier pro Woche legen, benötigen Sie keine sonderlich großen Brutmaschinen.

Außerdem kann die Größe darüber entscheiden, ob Sie Erfolg beim Ausbrüten haben. Natürlich gibt es heute bereits Modelle, die auf eine variable Anzahl von Eiern ausgelegt sind. Für kleine Betriebe reichen Brutmaschinen für bis zu zehn Eier aus. Im Mittelfeld liegen Geräte bis 25 oder 50 Eiern. Für Großbetriebe sind hingegen Brutmaschinen für über 50 Eier ideal. Die meisten Hersteller haben sich heute auf Brutmaschinen mit 56 Eierplätzen eingestellt, da diese den Verbrauchern entgegenkommen. Nur in professionellen Vogelaufzuchten kommen Brutschränke mit bis zu 300 Plätzen zum Einsatz

 

Eierart:

Sicherlich sind Sie vor allem auf der Suche nach Brutmaschinen für Hühnereier, doch es gibt auch Angebote, die auf andere Vogelarten ausgelegt sind. Der große Unterschied ist, dass die Eier verschiedener Vogelarten nicht gleich groß sind. Achten Sie deshalb beim Brutmaschinen kaufen darauf, wie groß die Eier sind und wählen Sie demzufolge. Das Gerät sollte sich immer den persönlichen Bedürfnissen anpassen und Sie beim Brüten unterstützen. Wollen Sie verschiedene Vogelarten ausbrüten, sind sogenannte Kombigeräte praktisch. Diese bieten unterschiedliche Größen, sodass Sie beispielsweise Tauben und Wachteln gemeinsam ausbrüten können. Dadurch sparen Sie sich Platz und Geld.

 

Funktionen:

Beim Brutmaschinen kaufen sind die Funktionen nicht aus den Augen zu lassen. Nur durch diversen Funktionen können Sie effektiv und zielführend ausbrüten. Die Temperaturkontrolle ist unverzichtbar, denn Eier benötigen bestimmte Temperaturen, um brüten zu können. Sind diese nicht gewährleistet oder schwanken sie zu stark, bildet sich der Embryo nicht weiter. Deshalb sollten beim Brutmaschinen kaufen stets eine Temperaturkontrolle in Form eines Displays verbaut sein. Optimal ist, Brutmaschinewenn Sie mit wenigen Knopfdrücken die Temperatur regeln können. Eine Messung der Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls sinnvoll, denn diese ist genauso wichtig, wie die richtige Temperatur. Außerdem gibt es Hersteller, die ein Wasserbecken anbieten, damit Sie die Luftfeuchtigkeit stetig regulieren können. Da die Eier ständig gewendet werden müssen, kann das viel Arbeit bedeuten, auch in den Abendstunden.

Praktisch sind Brutmaschinen mit einer automatischen Wendefunktion. Zwar kosten solche Brutmaschinen recht viel Geld, doch dafür sparen Sie sich viel Arbeit. Außerdem erhalten Sie einen hohen Nutzungskomfort und ein gesteigertes Brutergebnis. Einige Brutmaschinen bieten eine Alarmfunktion. Sollte es also zu einem starken Temperaturabfall oder anderen Problemen kommen, gibt das Gerät einen Alarmton ab und Sie können rechtzeitig reagieren. Nicht zu vergessen ist eine Garantie, die auch unter die Funktionen sowie Serviceleistungen fällt. Gerade bei teuren Brutmaschinen ist es sinnvoll, wenn eine langjährige Garantie vorliegt. Überlegen Sie deshalb vorher genau, welche Funktionen Ihnen bei Ihrem Brutapparat wichtig sind.

 

Preis:

Gewiss richtigen sich die meisten Menschen beim Brutmaschinen kaufen nach dem Preis, doch das kann ein Fehler sein. Sie sollten keine Brutmaschinen kaufen, nur weil diese günstig sind. Stattdessen sind die anderen Aspekte sehr viel wichtiger. Immerhin geht es um das Wohl Ihrer Küken. Kaufen Sie nun minderwertige Brutmaschinen, kann dies die Entwicklung beeinflussen. Selbst eine hohe Verlustrate ist keine Seltenheit.

Der Grund kann sein, dass günstige Brutmaschinen die Hitze nicht optimal halten oder die Luftfeuchtigkeit zu stark schwankt. All dies beeinflusst die Eier, weshalb sie am Ende nicht ausgebrütet werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich bei Brutmaschinen in erster Linie nach den Funktionen sowie den Möglichkeiten orientieren. Selbst kleine Feinheiten können den Unterschied machen. Nur, wenn Sie mehrere Brutmaschinen zur Auswahl haben, sollten Sie sich den Preis anschauen. Nun können Sie sich für das Gerät entscheiden, welches am günstigen ist.